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Ab sofort muss niemand mehr zum Telefon greifen, um einen Termin für die Kugelbahnen auf dem Schießstand der Kreisjägerschaft in Coesfeld-Flamschen zu reservieren. Über den Online-Terminkalender des Schießstandes können alle Kunden jetzt bequem rund um die Uhr online einen Termin mit sofortiger Terminbestätigung buchen. Warte­zeiten am Telefon gehören damit der Vergangen­heit an.
>>> zum Terminkalender


Jagden, Schüsseltreiben und vieles mehr wieder zulässig;
Schießnachweis wieder Pflicht

Dortmund, 8. September 2021 (LJV). Die aktuell gültige Coronaschutzverordnung lässt viele Veranstaltungen wieder zu. Dies gilt auch für Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Jagd:

Veranstaltungen sind generell wieder zulässig

  • bei einer Kreis- bzw. landesweiten Inzidenz unter 35 ohne Teilnahmebeschränkungen.
  • bei einer Kreis- bzw. landesweiten Inzidenz über 35 nur für immunisierte oder getestete Teilnehmer (3-G-Regel).

Die Maskenpflicht kann ausnahmsweise entfallen:

  • wenn alle Anwesenden immunisiert oder getestet sind oder
  • wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird oder
  • bei Tätigkeiten, die nur ohne Maske ausgeübt werden können (z. B. Jagdhornblasen) 

Damit können Jagden inkl. Schüsseltreiben, Mitgliederversammlungen, Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, Jagdhornbläserübungen (auch in geschlossenen Räumen), Jagdhundeprüfungen, jagdliches Übungsschießen und vieles mehr wieder stattfinden.

Bei Bewegungsjagden auf Schalenwild ist gemäß aktueller Mitteilung durch die Oberste Jagdbehörde ab sofort wieder ein gültiger Schießübungsnachweis vorzulegen. Ansonsten sind bei Jagden die Vorgaben der Coronaschutzverordnung einzuhalten.

Generell gilt: Abstand, Hygiene und Maske sind in allen Lebensbereichen möglichst umfassend einzuhalten. Veranstalter können daher auch über die Coronaschutzverordnung hinausgehende Regelungen zum Infektionsschutz treffen.

DJV-Schießstand in Coesfeld-Flamschen

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV) hat einen Erlass zur Reglung des Schießbetriebes auf Schießstätten herausgegeben. Danach darf die Kreisjägerschaft den Schießbetrieb in Coesfeld-Flamschen wieder aufnehmen. Mit der Luca-App wird die Nachverfolgbarkeit sichergestellt. Zusätzlich wird -  wie gefordert - auf den Kugelbahnen, Lang- und Kurzwaffe sowie dem laufenden Keiler eine Zutrittsüberprüfung gem. den 3Gs (Genesen, Geimpft oder Getestet [negativ – 48]) durchgeführt, um unserer Sorgfaltspflicht nachzukommen zu können. Der Vorstand bittet um Verständnis, dass die o. a. Vorkehrungen praktiziert werden müssen und die Hindernisse nicht schon ab sofort und vollumfänglich außer Kraft gesetzt werden können.

Corona Bedingungen des DJV-Schießstandes in Coesfeld-Flamschen! (gültig ab 01.06.2021):

  1. Das Schießen ist nur mit Terminvereinbarung möglich.
  2. Das öffentliche Schießen und Hegerings Schießen finden ab 28.06.2021 wieder statt.
  3. Die Wurfscheibenständen dürfen von 6 Personen plus Standaufsicht genutzt werden.
  4. Die Kugel- und Kurzwaffenstände können von max. 2 Personen genutzt werden.
  5. Gebäude dürfen nur nach Aufforderung betreten werden.
  6. Auf den Verkehrsflächen des Schießstands gelten die allgemeinen Abstands- und Hygienevorschriften.

Jagdscheinverlängerung nur per Post

  • Die Untere Jagdbehörde bittet aus Infektionsschutzgründen darum, die Jagdscheinverlängerungsanträge nur noch per Post zu stellen und nicht mehr persönlich in der Kreisverwaltung zu erscheinen. Das Antragsformular gibt es >>> hier.
  • Weitere Informationen des Landesjagdverbandes NRW zur Jagdscheinverlängerung: >>> hier mehr

Waffengesetz: Übergangsfristen laufen aus

Bereits im Jahr 2020 sind für Jäger wichtige Änderungen im Waffengesetz in Kraft getreten. Zum 1. September 2021 laufen nun noch geltende Übergangsfristen aus. Bis Ende August müssen bestimmte größere Magazine oder bestimme wesentliche Waffenteile, die bisher nicht gesondert erfasst wurden, bei der Waffenbehörde gemeldet und in die Waffenbesitzkarte eingetragen worden sein.
>>> hier mehr


Neue Kreisjagdberater für den Kreis Coesfeld gewählt

Guido Erben aus Ascheberg löst den bisherigen Kreisjagdberater Dr. Karl Alberty aus Coesfeld ab. Das entschied sich auf der konstituierenden Sitzung des Jagdbeirates der unteren Jagdbehörde des Kreises Coesfeld am 03.03.2021. Neben Erben, der als Schweisshundeführer über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist, treten der Ascheberger Stefan Grünert und Franz Josef Schulze Thier aus Billerbeck als Stellvertreter die Nachfolge von Friedel Meyer aus Lüdinghausen und Werner Gorschlüter aus Coesfeld an. Grünert ist Hegeringsleiter des Hegerings Herbern, und Thier wirkt als Vorsitzender der Kreisjägerschaft Coesfeld.


Sammeln von erlegtem Raubwild für die neue Fellwechsel Vertrieb GmbH geht weiter

Die vom Deutschen Jagdverband ins Leben gerufene Fellwechsel GmbH hat ihr operatives Geschäft größtenteils an die neu gegründete Fellwechsel Vertrieb GmbH mit Sitz in Schleswig-Holstein übertragen. Dies wurde aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation notwendig. Jägerinnen und Jäger können sich somit weiterhin aktiv an dem Projekt beteiligen, indem sie in der Sammelsaison (15.11.2020 bis 15.2.2021) erlegtes Raubwild an den von Jägervereinigungen und Hegeringen eingerichteten Sammelstellen abgeben. Bitte achten Sie darauf, dass die Bälge noch verwertbar sind. Angenommen werden: Fuchs, Dachs, Waschbär, Marderhund, Iltis, Baummarder, Steinmarder, Mink und Bisam, aber keine Nutria (beim Nutria ist das Problem, dass es vom Ursprung her ein südamerikanisches Tier ist und seine optimale Fellreife nicht dem Zeitrahmen der für die nördliche Hemisphäre üblichen Winter entspricht!).

Die Stationen für die KJS Coesfeld:

• Schießstand KJS COE, Flamschen

• Thomas Storksberger, Herbern

• Max Höcke, Aldenhövel

 


Schonzeitaufhebung Rehwild

Der Kreis Coesfeld hat die festgelegte Jagdzeit für Rehwild (nur Schmalrehe und Rehböcke) zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden im Kreis Coesfeld in den Jagdjahren 2020/21 bis 2024/25 jeweils um den Zeitraum vom 01.04. bis zum 30.04. erweitert.  Die Jagdzeiterweiterung gilt für das gesamte Kreisgebiet. Schmalrehe und Böcke sollten während dieser Jagdzeiterweiterung möglichst dort erlegt werden, wo unter Berücksichtigung der jeweiligen örtlichen Verhältnisse übermäßige Wildschäden an Wiederaufforstungs- oder Naturverjüngungsflächen drohen. Die Jagd darf zunächst im Jagdjahr 2020/21 aufgrund der derzeitigen Corona-Situation nur in Form der Einzeljagd ausgeübt werden.
>>> zu den Einzelheiten